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  <description>Vier Mitglieder des Ersten Wiener Lesetheaters - Susanna Schwarz-Aschner, Helga Golinger, Eva Fillip und Vera Schwarz - im Gespräch mit Moderatorin Martina Jung. Neben interessanten Hintergrundinformationen über die Geschichte sowie die Aktivitäten des Ersten Wiener Lesetheaters hören Sie zwei Texte des Autors Hahnrei Wolf Käfer.</description>
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  <title>Das Erste Wiener Lesetheater live zu Gast im Studio von Orange 94.0</title>
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  <description>Interview mit Michael Stavaric sowie Rezension von &quot;Böse Spiele&quot;, erschienen im Verlag CH. Beck. Lesestelle und Rezension über Gabriele Pelzmanns &quot;Styriasia – Die Legende von Goriat&quot;, erschienen bei novum publishing. Polemiken über das unerschöpfliche Thema &quot;Frauen &amp; Männer&quot; von den Autoren Martina Jung und Jan-Eike Hornauer. Rezension über die Anthologie &quot;Vernascht! Erotische Geschichten&quot;, erschienen im WortKuss Verlag // &#13;&#10;REZENSIONEN: &quot;Böse Spiele&quot; von Michael Stavaric, Verlag Ch.Beck: Im Roman &quot;Böse Spiele&quot; von Michael Stavaric geht es um einen Mann und seine Beziehung zu zwei Frauen.&#13;&#10;Die Eine betrügt ihren Partner Robert mit dem Ich-Erzähler und verlangt vom Protagonisten, er möge selbigen töten. Die Andere vergöttert den Ich-Erzähler und würde alles für ihn tun.&#13;&#10;&#13;&#10;Auffällig von Beginn an ist die Sprache, die Michael Stavaric für dieses Buch gewählt hat: Eine unglaubliche Anhäufung von Dass- und Wie-Sätzen hemmt jeglichen Lesefluss.&#13;&#10;Meinem Gefühl nach holpert und stolpert der Text, als ob man im Winter auf blankem Eis rutschen möchte, aber Schuhe mit gerippten Gummisohlen trägt.&#13;&#10;Stavaric verwendet eine bildhafte, facettenreiche Sprache und scheut sich nicht davor, seinen &quot;Dass- und Wie-Stil&quot; von Anfang bis zum Ende beizubehalten.&#13;&#10;Durch die häufigen Absätze lässt sich das Buch in gut verdauliche &quot;Happen&quot; einteilen. Der Inhalt ist ohnedies schwer genug und liegt einem mitunter im Magen und auf der Seele.&#13;&#10;&#13;&#10;Bei &quot;Böse Spiele&quot; handelt es sich um ein literarisch anspruchsvolles Werk, dessen Autor starke, klare Worte gebraucht und welches Raum für eigene Interpretationen lässt. Manche Assoziationen drängen sich einem förmlich auf, andere bleiben einem womöglich auf ewig ein Rätsel. Wofür z.B. die in der Geschichte regelmäßig wiederkehrende Plastikpalme steht, die ebenso regelmäßig ihre Farbe verändert, habe ich nicht herausgefunden. Vielleicht schaffen es ja Sie …&#13;&#10;&#13;&#10;Für mich gibt es in &quot;Böse Spiele&quot; keinen erkennbaren &quot;roten Faden&quot;. Ich empfinde den Roman als eine Aneinanderreihung von Erinnerungen und Gedanken durchbrochen von detaillierten Schilderungen blutiger Schlachten, die gemäß meiner Interpretation den ewigen &quot;Kampf der Geschlechter&quot; symbolisieren. Interessanterweise kämpft der Protagonist auf Seite der Frauen, was ihn durchaus sympathisch erscheinen lässt.&#13;&#10;Jemand der sich so wie ich für einen vorurteilsfreien, liebevollen Umgang zwischen den Geschlechtern einsetzt, und einen solchen auch selbst lebt, schmerzen unendlich viele Aussagen des namenlosen Protagonisten sowie seiner Frauen aufs Heftigste. Aber genau das ist die Absicht des Autors: &#13;&#10;Stavaric will seine Leser mit extremen Standpunkten konfrontieren, damit sie ihre Gedanken und Gefühle in Bezug auf Zwischenmenschlichkeit, ihr eigenes Frauen- und Männerbild hinterfragen.&#13;&#10;&#13;&#10;Mögen die Worte von Michael Stavaric auch in Ihnen weiterwirken! ... Das wünscht Ihnen angesichts von &quot;Böse Spiele&quot; ihre Martina Jung.&#13;&#10;&#13;&#10;// &quot;Styrasia - Die Legende von Goriat&quot; von Gabriele Pelzmann, novum publishing: Für mich ist „Styrasia“ in erster Hinsicht ein typischer Fantasyroman in altbewährter &quot;Herr-der-Ringe-Tradition&quot;…&#13;&#10;&#13;&#10;Weise Druiden, tapfere Krieger, mächtige Götter, ruhmvolle Fürsten, keltische Stämme, römische Bürger und andere Völker erleben tiefe Gefühle, spinnen Intrigen, werden Opfer von Hass und Verrat, bekriegen sich und begehren einander. Das Böse kämpft gegen das Gute. Die ewige Wiederkehr des Gleichen im &quot;Rad des Lebens&quot; …&#13;&#10;&#13;&#10;Inmitten eine Vielzahl von Figuren, welche zum langatmigen Voranschreiten der Handlung das Ihre – mitunter sogar höchst pathetisch – beitragen, stellt Autorin Gabriele Pelzmann die Fürstentochter Mona und den Meisterkämpfer Coriso, deren Liebe auf eine harte Probe gestellt wird.&#13;&#10;Wer das Genre Fantasy liebt, dem wird auch Styrasia gefallen, der wird 532 Seiten lang, tief in die Welt der keltischen Vorzeit eintauchen und sehnlichst auf Band 2 warten.&#13;&#10;&#13;&#10;Selbst der Stil der Autorin ist meines Erachtens a-typisch für eine Trilogie jenes Genres: Wohlkonstruierte, vom sprachlichen Ausdruck her fantasy-taugliche Sätze geben deutlich und bildhaft die unterschiedlichen Stimmungen, Orte und Situationen wieder. Unzweifelhaft ist Gabriele Pelzmann mit jener mystisch-zauberhaften Welt zutiefst vertraut, kennt die Charaktere in- und auswendig. Ihre Begeisterung für die Geschichte konnte ich leider nicht teilen.&#13;&#10;&#13;&#10;Ich hatte gehofft, &quot;Styrasia&quot; würde mir das Genre Fantasy in irgendeiner Form zumindest ansatzweise näher bringen … Es sollte wohl nicht sein. Dass das missglückt ist, liegt bestimmt nicht an der engagierten Autorin, sondern an mir.&#13;&#10;Der Erste Teil vom &quot;Der Herr der Ringe&quot; hat mir bloß ein Dauergähnen entlockt, weshalb ich Teil Zwei und Drei erst gar nicht gelesen habe.&#13;&#10;Bei &quot;Styrasia&quot; bin ich putzmunter und aufmerksam bis zur letzten Seite gelangt. Immerhin! // &quot;Vernascht - Erotische Geschichten&quot;, Hsg. Realtraum München, WortKuss Verlag: Acht Autorinnen und Autoren aus Deutschland haben ihrer erotischen Phantasie freien Lauf gelassen, haben sich einem fairen, anonymen Wettbewerb mit Punktesystem gestellt und vor wenigen Tagen 18 ihrer Kurzgeschichten in der Anthologie „Vernascht! Erotische Geschichten“, im WortKuss Verlag veröffentlicht.&#13;&#10;&#13;&#10;Das Buch besticht in erster Hinsicht durch ein hohes literarisches Niveau. Die Autorinnen und Autoren verstehen es meisterhaft, knisternde Atmosphäre und prickelnde Spannung zu erzeugen, die Leserinnen und Leser neugierig auf „mehr“ zu machen. Teils geschieht dies direkt und auf handfeste Art, teils ist die Erotik, die sie zeigen eine verdeckte, hintergründige, ja beinahe subtile. Neben geheimnisvollen, abenteuerlichen und skurrilen Begebenheiten rund um das Thema Erotik, kommen allerdings auch Humor und Situationskomik nicht zu kurz.&#13;&#10;Überraschende Wendungen und so manches pointierte Ende verblüffen und erstaunen. Oftmals spürt man bereits am Beginn der Geschichte, dass etwas Unerwartetes geschehen wird. Bloß wann, wo und auf welche Weise, erfährt man fast immer erst in den letzten Sätzen.&#13;&#10;&#13;&#10;Für meinen Geschmack kommen in dieser Anthologie zu viele Geschichten vor, in denen die handelnden Figuren Freude an Schmerzen und am Zufügen von Schmerzen haben. Für mich persönlich ist Gewalt weder eine Form der Erotik noch hat sie mit Liebe zu tun. Da eine Mehrheit über die Auswahl der Storys entschieden hat, kann man davon ausgehen, dass etliche Menschen Schmerzen als lustvoll empfinden. Wie auch immer …&#13;&#10;Ansonsten sind die Themen, Schauplätze und Personen, die sich rund um die erotischen Abenteuer ranken bzw. um die sich diverse erotische Abenteuer ranken, durchaus vielfältig und abwechslungsreich. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei sein.&#13;&#10;&#13;&#10;Am Ende des Buches hat der Herausgeber „Realtraum“ ein Glossar angefügt, das nicht nur informativ, sondern mitunter sogar recht witzig zu lesen ist. Ein interessantes Interview mit den Gründerinnen des Realtraums, Sabine Brandl und Gisela Weinhändler, rundet die Lektüre gekonnt ab.&#13;&#10;&#13;&#10;Alles in allem ist „Vernascht! Erotische Geschichten“ eine lesenswerte, kurzweilige Lektüre, die die eigene Phantasie durchaus zu beflügeln imstande ist … Am besten sehen Sie selbst und lassen sich vernaschen! Aber bitte erst nachdem Sie das Buch gelesen haben!&#13;&#10;&#13;&#10; </description>
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  <title>Martinas Büchertipps im Juli 2010</title>
  <dc:date>2010-07-03</dc:date>
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  <description>Die Autorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin Sabine Bohlmann präsentiert ihre Kinderbuchreihe: &quot;Wummelies wunderbare Welt&quot;, erschienen im Verlag Schneider // Lesestelle und Rezension über &quot;Wie der Herr so&apos;s Gescherr&quot; von den Autoren Sylvia Meisel &amp; Brigitte Löcher, erschienen bei novum publishing // Buchbesprechung &quot;Wiener Spaziergänge&quot; von Daniel Spitzer, Verlag metro // Gedicht von Jan-Eike Hornauer aus dem Buch &quot;Schallende Verse&quot;, Lerato Verlag // REZENSION &quot;Wie der Herr so&apos;s Gscherr&quot;: Staatsmänner, Religionsgründer, Philosophen, Wissenschafter, Entdecker und andere historische Persönlichkeiten. Sie alle haben eines gemeinsam: Man findet sie in jedem Lexikon, kann sie im Internet rauf- und runtergoogeln. Aber niemand weiß, wer sie wirklich waren, was sich tatsächlich hinter den Kulissen abgespielt hat ... Niemand? Doch! Sylvia Meisel und Brigitte Löcher wissen es! Bei der Lektüre von &quot;Wie der Herr, so&apos;s Gscherr&quot;, erschienen im Verlag novum publishing, war ich innerlich ständig hin- und hergerissen: Soll ich das Buch an einem Tag – mit Cover und Seiten – verschlingen oder den Lesegenuss bis in alle Ewigkeit hinauszögern? Im Nachhinein finde ich es schade, mich für ersteres entschieden zu haben. Ich bin selten restlos und vorbehaltlos von einem Buch begeistert, aber &quot;Wie der Herr, so&apos;s Gscherr&quot; besticht durch Humor, Phantasie, Intuition, Wissen, Weitblick und nicht zuletzt durch die lockere, objektive Art, mit der das geniale Autorinnen-Duo Meisel/Löcher herausragende Persönlichkeiten und deren Geschichte beschreibt. Das manchmal etwas trockene Thema Geschichte bekommt hier eine ganz neue Dimension. Ein Stehsatz – bei Aton, Buddha und Jesus – bzw. der „running gag“ des Buches, wenn es um die Zwiesprache von Religionsgründern mit dem Schöpfer persönlich geht, lautet: &quot;Gott winkte ab und hoffte auf später …&quot; Da soll noch einer behaupten, diese – durchaus menschliche – Reaktion Gottes wäre ein Ding der Unmöglichkeit! Einerseits satirisch beschrieben, andererseits historisch fundiert recherchiert, vermittelt „Wie der Herr, so&apos;s G’scherr“ eine Vielzahl an Fiktion und Fakten, die man zusammengefasst wohl am ehesten als &quot;Tatsachen- und Insiderberichte der besonderen Art&quot; beschreiben könnte. Alles was sich laut seriöser Geschichtsforschung nicht genauso zugetragen hat, fügt sich dennoch glaubhaft in die jeweilige Biographie der historischen Persönlichkeit ein. &quot;Wie der Herr so&apos;s Gscherr&quot; ist ein herzerfrischendes Buch, von dem jeder zwei Ex-emplare besitzen sollte: Eines für sich selbst und eines zum Weiterschenken. Ihre Freunde werden es Ihnen danken. REZENSION &quot;Wiener Spaziergänge&quot; von Daniel Spitzer: In der Zeit von 1865 bis 1892, also beinahe 30 Jahre lang, sind Daniel Spitzers Betrachtungen über „Stadt und Leute“ als Sonntags-Kolumne in der Presse sowie in der Neuen freien Presse erschienen. Dem Wiener Metroverlag ist es zu verdanken, dass nun 35 seiner Feuilletons in Buchform veröffentlicht wurden. In „Wiener Spaziergänge“ hat der Metroverlag ein Stück „Altes Wien“ wieder auferstehen lassen. Obwohl Daniel Spitzers Kolumnen unzweifelhaft ein historisches Zeitdokument darstellen, ist ihre Zeitlosigkeit dennoch gewahrt: Politik und Parlament, Kunst und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft, die Wiener Mentalität, die Probleme der Stadt. Vieles, worüber sich Spitzer kritisch äußert, kommt dem Leser / der Leserin auch heute – mehr als 100 Jahre später – durchaus bekannt vor. Bei manchen seiner Kommentare und Anmerkungen über das damalige Tagesgeschehen könnte es sich genauso gut um brandaktuelle Begebenheiten handeln. Tja, Wien bleibt nun mal Wien … Dafür seien einige Beispiele aus dem Buch zitiert: &quot;Über das neue Rathaus meint Spitzer: Der Streit, welcher seit einiger Zeit unter den Ästhetikern der Landeshauptstadt und Residenzstadt Wien geführt wurde, ist endlich entschieden, indem sich die Bausektion des Gemeinderats für den Bau eines Rathauses im großen Stile erklärt hat. Was mich betrifft, so ist es mir, da man einmal entschlossen ist, den sechs Millionen Österreichischer Währung unter Anwendung architektonischer Hilfsmittel ein Ende zu machen, einerlei, ob dies im gotischem im Renaissance- im byzantinischen oder im Pyramiden-Geschmacke geschieht … Die Budgetdebatte … im Abgeordnetenhause hat abermals von dem Reinlichkeitssinne unserer Volksvertreter ehrenvolles Zeugnis gegeben. Das sauber geschriebene Budget wurde auch nicht durch den kleinsten Abstrich verunstaltet, und unbefleckt, wie es in die Hände der Abgeordneten gelangte, kehrte es wieder in die Hände der Regierung zurück … Im Wiedener Theater ist die neue Operette von Johann Strauß: „Indigo“ unter Beifallsstürmen gescheitert. Man applaudierte und langweilte sich herzlich. An dem Unglück trägt, wie ich fürchte, zum größten Teil der Text Schuld, welcher eine politische Satire beabsichtigt, eine schwere Last, die der leichte Wiener Walzer nicht schleppen kann. Der Strauß’sche Walzer will uns ja unsere staatliche Misére vergessen machen, er will sich nicht über diese lustig machen, und noch weniger dazu aufspielen. Was meine religiösen Anschauungen betrifft, so ziehe ich unsere irdische, wie ich zugeben muss, ziemlich schlecht dotierte Jammerfiliale des Himmels dem Hauptsitze des Unternehmens, von wo uns seit geraumer Zeit keine Ausweise mehr zukommen, entschieden vor.&quot; (Zitat Ende) Zweifellos hatte der wohl genialste Feuilletonist des 19. Jahrhunderts eine „spitze Zunge“, besser gesagt eine „spitze Feder“. Seine tiefsinnigen Bemerkungen sind durchzogen von Ironie und Sarkasmus – allerdings ohne zu verletzen. Dafür kann es nur einen Grund geben: Wer eine Stadt und ihre Bewohner so durchschaut und auf solche Art beschreibt, der muss sie im Grunde seines Herzens lieben. Diese Liebe spürt man zwischen den Zeilen ebenso wie Spitzers schelmischen Schalk. Wer Tatsachen – seien sie auch noch so unangenehm – derart pointiert beschreibt, dem kann man einfach nicht böse sein. Noch dazu, wenn er dabei auch vor der eigenen Person nicht Halt macht: In seiner Kolumne „Eine Selbstschau“ beweist Spitzer, dass er sich selbst sarkastisch-ironisch betrachten kann und das in aller Öffentlichkeit! Genug gelobt! Abschließen möchte ich meine Rezension mit einem seiner Zitate, das ich auf Wikipedia gefunden habe: „Es ist interessant, dass die meisten österreichischen Dichter früher Beamte waren – ja Müßiggang ist alle Laster Anfang!“ Spitzer weiß, wovon er schreibt. Schließlich diente er selbst jahrelang als Beamter im österreichischen Staatsdienst … </description>
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  <title>Martinas Büchertipps im Juni</title>
  <dc:date>2010-06-05</dc:date>
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  <description>Leseproben aus Sabine Brandls Roman: &quot;Und täglich grüßt die Erinnerung&quot;, erschienen im Butze Verlag // Kurzgeschichte &quot;Die Stirnlampe&quot; von Autorin Carolin Hafen</description>
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  <title>Mai-Sondersendung</title>
  <dc:date>2010-05-15</dc:date>
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  <description>*) Interview mit Autor Bernhard Strobel. Sein zweiter Erzählband &quot;nichts nichts&quot; ist erschienen im Verlag Droschl. Martinas REZENSION: In seinem Buch „nichts, nichts“ erzählt Autor Bernhard Strobel – laut eigener Aussage – von Menschen am Rande der Gesellschaft, von Verlierern, die man zumeist schon auf den ersten Blick als solche erkennt. Ich sehe das ein wenig anders. Für mich geht es in Strobels neun Kurzgeschichten um ungewöhnliche Menschen, die zwar mitunter am Rand der Gesellschaft leben, aber sich selbst treu geblieben sind. Trotz allem oder vielleicht gerade, weil sie Besonderes erlebt oder durch litten haben. Viele der handelnden Figuren sind anders, weil sie sich bewusst dafür entschieden haben, anders zu sein. Schon allein deshalb sind sie für mich persönlich keine Verlierer. Sie haben ihr eigenes Leben gewonnen. Bernhard Strobel hat in „nichts, nichts“, erschienen im Literaturverlag Droschl, viele verschiedene, höchst interessante Charaktere kreiert. Ebenso unterschiedlich wie die handelnden Personen sind die Erzählungen selbst. Jede einzelne steht für sich, vermittelt eine andere Grundstimmung, eine andere Atmosphäre. So tragisch manche Geschichten auf den ersten Blick auch anmuten, in fast jeder ist ein Hoffnungsschimmer, der Hauch einer Zukunftsperspektive spürbar. Zwischen den Zeilen blitzen immer wieder sowohl Ironie als auch handfester Humor auf. Bernhard Strobels Sprache ist klar und deutlich, kühl und –für meinen Geschmack – stellenweise ein bisschen gar nüchtern. Trotz aller erzählerischen Sachlichkeit fühlt man sich beim Lesen unmittelbar angesprochen. Man fühlt mit den Charakteren mit. Manche Figuren lassen einen nicht so schnell wieder los. In einem Satz zusammengefasst: „nichts, nichts“ lässt die Leserin / den Leser einen kurzen besonderen Blick auf das Leben besonderer Menschen erhaschen. Wer anspruchsvolle Kurzgeschichten in ihrer ursprünglichen, natürlichsten Form genießen möchte, kommt an Autor Bernhard Strobel nicht vorbei. Ich freue mich schon auf seinen Roman … *) Martinas Rezension über den Erzählband &quot;Von nun an&quot; von Bjarte Breiteig, erschienen im Luftschacht Verlag (Übersetzung aus dem Norwegischen von Bernhard Strobel). REZENSION: Glosend-geheimnisvoll, heimelig-düster und zartbitter-melancholisch wie norwegische Win-terabende am offenen Kamin … so würde ich Bjarte Breiteigs Kurzgeschichtensammlung „von nun an“ in einem Satz beschreiben. Von Autor Bernhard Strobel aus dem Norwegischen übersetzt und vom Luftschachtverlag publiziert, sind Breiteigs Erzählungen wie geschaffen für all jene, die sich einen Hauch norwegisches Flair nach Hause holen wollen und eintauchen möchten in die unergründliche, skandinavische Volksseele. Selten sind die Geschichten hoffnungsfroh. Vielmehr sind sie durchzogen von drastischen Schilderungen von Extremsituationen, die einem Gänsehaut über den Körper jagen. Geht es doch um Vergewaltigung, Krankheit und Tod, verhaltensauffällige Jugendliche oder um die letzte Hoffnung eines sterbenskranken Mannes. „von nun an“ besticht durch einen nüchternen, klaren, sachlichen Erzählstil. Es ist meines Erachtens gänzlich humorlos und für mein Gefühl zu trocken, weil es ohne Ironie oder Mehrdeutigkeiten, ohne Wortwitz oder Situationskomik auskommt. Ein Buch für Liebhaber bedeutungsschwerer Prosa, die sich selbst ein bisschen zu ernst nimmt. *) Die Autorengruppe &quot;espressivo&quot; stellt ihre neue Anthologie vor: &quot;Zwischenstation und 35 andere Hotelgeschichten&quot;, erschienen im Mohland Verlag. Interview mit dem Herausgeber Christopher Kaatz, Kurzgeschichten von Autorin Nina Hornauer und Ulrike Weinhart. *) Martinas REZENSION über den Roman „In meinem Spanienland“ von Gabi Kreslehner (Picus Verlag) „Von Liebe keine Spur“ – so könnte der Untertitel zu Gabi Kreslehners Debütroman „In meinem Spanienland“, erschienen im Picus Verlag, lauten. Auf 198 Seiten erzählt die Autorin eine nicht alltägliche Mutter-Tochter-Beziehung. Nicht alltäglich? Beim genaueren Hinsehen ist sie üblicher, als die meisten wahrhaben wollen. Nicht nur, dass Kreslehner mit dem Vorurteil aufräumt, dass ungeliebte, emotional verwahrloste Kinder ein Phänomen der Großstadt sind, zeigt sie ohne Beschönigung, wie gleichgültig einer Mutter die eigene Tochter sein kann. Auch wenn sich Steffi, die Mutter der Protagonistin, nach außen hin selbstsicher und resolut gibt, so ist sie doch im Grunde unsicher und orientierungslos. Von ihren Gefühlen lenkt sich Steffi mit Kochorgien in der Wirtschaft ihres zweiten Ehemannes sowie mit wahl- und zahllosen Affären ab. Ebenso wenig Herz wie sie für sich selbst besitzt – und daher in einer unbefriedigenden Lebenssituation verbleibt – bringt sie für ihre Tochter Carmen auf. Der leibliche Vater ist weit weg – vielleicht tatsächlich in Spanien, wo ihn sich Carmen Nacht für Nacht hin träumt. Der Stiefvater ist nur physisch, manchmal im wahrsten Sinn des Wortes, nämlich in Carmens Bett, vorhanden. Ihre nächsten Verwandten können ihr nicht einmal als Vorbild dienen. Es sei denn als abschreckendes Beispiel, wie man sein Leben verpfuscht. Fast alle ihre Bezugspersonen sind enttäuschte, frustrierte Menschen und begeisterte Opfer, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Kreslehner trifft in jedem Fall den Nerv der LeserInnen. „Mein Spanienland“ ist kein bequemes Buch. Wer idyllische Familiengeschichten mit Happy End á la Rosamunde Pilcher bevorzugt, dem sei vom Lesen dringend abgeraten. Wer allerdings authentische Romane wie „Jenseits von Eden“ bevorzugt, wird auch mit „Mein Spanienland“ bereichernde Lesestunden erleben. Sprachlich gesehen ist der Roman einwandfrei. Ihr unverwechselbarer Schreibstil ist Kreslehners „Unique Selling Point“. Ihn würde ich wohl aus tausenden Büchern heraus erkennen. Mein einziger Kritikpunkt: Die Stimmung, die Kreslehner vermittelt, ist mir zu düster. Die Autorin streut weder Witz noch Humor in ihre Erzählung ein. Auf jeder Seite ist Ausweglosigkeit, ja sogar ein gewisser Zwangspessimismus spürbar. Ständig ahnt man „die ewige Wiederkehr des Gleichen“ – und das verheißt in diesem Fall kaum Konstruktives oder Positives. Manchmal sieht die Wirklichkeit leider genau so aus, wie Kreslehner sie in ihrem Roman beschreibt: Nur wenige Menschen finden aus dem Kreislauf der Negativität jemals heraus. </description>
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  <title>Martinas Büchertipps im Monat Mai</title>
  <dc:date>2010-05-01</dc:date>
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  <description>Martina Jung liest aus dem Buch &quot;Auch Zombies brauchen Liebe&quot; von Autorin Simone Edelberg (WortKuss Verlag) // &#13;&#10;&#13;&#10;Präsentation des Hörbuches &quot;Die Frau mit dem Täkst ist da&quot; von Verena Richter (Verlag M Book Division) // &#13;&#10;&#13;&#10;Kurzgeschichte &quot;Katrin&quot; von Autor Dirk Radtke&#13;&#10;</description>
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  <title>Martinas Buchtipps im Monat April</title>
  <dc:date>2010-04-03</dc:date>
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  <description>Eine ausführliche Buchbesprechung von &quot;Mara und der Feuerbringer&quot;, erschienen im Schneider Verlag: Lesung von Tommy Krappweis, Interview mit dem Autor sowie Hintergrundinformationen zur Entstehung des Romans von Prof. Dr. Simek. Aus dem Pressetext: COMEDIAN, BROTBÄCKER, SCHRIFTSTELLER Tommy Krappweis, der Erfinder von Bernd das Brot und Ex-RTL Samstag Nacht Comedian stellt seinen ersten Roman „Mara und der Feuerbringer“ vor. Die 14-jährige Mara Lorbeer wäre am liebsten ein ganz normales Mädchen. Ohne diese nervigen Tagträume wegen denen sie in der Schule gehänselt wird, und am besten auch ohne irgendwelche anderen besonderen Merkmale! Doch dann erfährt Mara, dass ausgerechnet sie die letzte Spákona – eine germanische Seherin – ist, die ganz alleine einen wütenden Halbgott namens Loki fesseln soll! Also das genaue Gegenteil dessen, was sie sich am sehnlichsten wünscht, vielen Dank. Und ihre esoterisch begeisterte Mutter ist da ganz sicher auch keine Hilfe, denn die ist genug beschäftigt mit dem nächsten Baumsprech-Seminar. Es hilft nichts: Mara muss sich der Aufgabe stellen und lernen, ihre besondere Gabe zu akzeptieren … Eine aufregende und witzige Abenteuergeschichte von Bernd-das-Brot-Erfinder und Adolf-Grimme-Preis-Träger Tommy Krappweis: Mit einer ungewöhnlichen Heldin, vielen spannenden Fakten über die Götter- und Sagenwelt unserer Vorfahren und ausführlichem Anhang, Begriffserklärungen und Lesetipps zum Weiterforschen! KURZBIOGRAFIE DES AUTORS: Tommy Krappweis kam am 9. Mai 1972 in München zur Welt und wurde erstmal ein „lausiger Schüler“. In der dritten Klasse drehte er seinen ersten Stop-Motion-Film auf Super-8, adaptierte auf der heimischen Schreibmaschine Ellis Kauts „Pumuckl und die Grippetabletten“ für ein Theaterstück und im Alter von 14 sang er in Bayerns jüngster Rock’n’Roll-Formation. Schon früh eiferte Tommy Krappweis seinem Vorbild Buster Keaton nach und übte Slapstick-Stürze vom Küchentisch. Als Stuntman und Slapstick-Comedian in diversen Freizeitparks durfte er das Gelernte mehrere Jahre lang anwenden und schließlich eigene Stuntshows choreographieren. Im TV erst vor der Kamera (u.a. SoKo 5113, Disney TV) und nach drei Jahren als Comedian bei RTL Samstag Nacht wechselte Tommy Krappweis schließlich fast vollständig hinter die Linse. Sein erster Job als freier Regisseur war ein Musikvideo für Stefan Raab. Unzählige Sketche, Werbefilme, Videoclips, Standups, Drehbücher und Regiearbeiten später erreichte die Folge „Rotkäppchen – Wege zum Glück“ aus der Reihe der prosieben Märchenstunde mit Tommy Krappweis als Regisseur und Headwriter sensationelle 28% Marktanteil. Schon im Jahr 1999 gründete er die bumm film GmbH für Drehbuch, Regie und Postproduction, erfand zusammen mit Norman Cöster schließlich die Ki.Ka-Kultfigur „Bernd das Brot. Für diese gleichsam seltsame wie unterhaltsame Idee und deren entsprechende Durchführung gab es 2004 den „Goldenen Spatz“ und den Adolf-Grimme-Preis. REZENSION DES ROMANS von MARTINA JUNG: Als ob die vierzehnjährige Mara Lorbeer mit ihren lästigen Tagträumen, dem Erwachsenwerden und ihrer esoterisch verblendeten Mutter nicht schon genügend Probleme am Hals hätte, erzählt ihr eines Tages ein Zweig, sie sei dazu auserkoren, die nahende Götterdämmerung zu verhindern und die Welt zu retten … Dass Mara angesichts dieser Prophezeiung nicht ansatzlos durch knallt, sondern sich kühn-verwegen in das fantastische Reich der germanischen Mythologie stürzt, zeugt von einem ziemlich coolen Charakter. Überhaupt steht Mara für vieles, was eine Romanheldin attraktiv macht: Sie ist eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, hartnäckig und unbeirrbar. Obendrein ist Mara hellsichtig. Und: Sie hat Humor. Den typischen „Tommy-Krappweis-Humor“. Allein der subtile Wortwitz und die zum Teil schräge Situationskomik machen den Jugendroman „Mara und der Feuerbringer“ zu einem Leseerlebnis. Besonders gelungen finde ich jene Szene, in der Mara den Drachentöter Siegfried mit ihrem Handy fotografiert und die Art, wie sie seine unübersehbar männlichen Attribute – sprich: seine Körperlichkeit – kommentiert. Für jemanden wie mich, der das Genre Fantasy nicht sonderlich schätzt, ist das Buch durchaus angenehm zu lesen, weil es nicht mit den für Fantasy typischen, pathetischen Schachtelsätzen überfrachtet ist. Der Stil des Autors ist rund, homogen, wohl überlegt und unverkrampft. Zudem ist Tommy Krappweis‘ Sprache sehr bildreich. Der Autor versteht es, Szenen derart plastisch-anschaulich zu schildern, dass man meint, man wäre mitten im Geschehen. „Mara und der Feuerbringer“ entfacht im Leser / in der Leserin Interesse an der Germanischen Mythologie. Man möchte sich ein eigenes Bild davon machen, was am „Volk der Germanen“ Dichtung und was Wahrheit ist. Das Lexikon am Ende des Buches, für das Prof. Dr. Rudolf Simek verantwortlich zeichnet, und diverse Buchtipps von Tommy Krappweis sind ein guter Einstieg in dieses Fachgebiet. „Mara und der Feuerbringer“, erschienen im Schneider Verlag, spricht keine bestimmte Zielgruppe an. Es ist für jeden, der Freude an humorvoll-spannenden Geschichten und interessanten, authentischen Charakteren hat. </description>
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  <title>Mara und der Feuerbringer</title>
  <dc:date>2010-03-13</dc:date>
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  <description>*) Autorin Barbara Schilling &amp; ihre Columbo-Reihe, erschienen bei BoD:&#13;&#10;Drei Kurzgeschichten gelesen von Martina Jung und Sänger Wilhelm Pfeiffer&#13;&#10;*) Der zweite Band der Gedankensaatreihe, &quot;Die Elefanten-Anthologie&quot; von Carolin Hafen, Edith Huber, Dominique Midedji (Hsg.), erschienen bei BoD.&#13;&#10;*) Interview mit Dr. Peter Zwifelhofer (Buchklubredakteur und Mitarbeiter des Jugendmagazin JUNGÖSTERREICH)&#13;&#10;Das Jugendmagazin JÖ kann man hier abonnieren (Zusendung ohne Versandspesen!):&#13;&#10;vertrieb@jungoesterreich.at&#13;&#10;Tel. ++ 43 (0)512 / 58 72 05 Dw: 33&#13;&#10;&#13;&#10;*) Martinas Rezensionen:&#13;&#10;DIE COLUMBO-REIHE von Barbara Schilling:&#13;&#10;Wer mag sie nicht, unsere haarigen, sabbernden, vierbeinigen Gefährten?&#13;&#10;Viele lieben sie so sehr, dass sie ein besonders entzückendes Exemplar zu ihrem Mitbewohner machen. Und auch wenn sich das Zusammenleben als kompliziert – bisweilen sogar als mittlere Katastrophe – darstellt, kann und will sich mensch ein Leben ohne Haustier irgendwann gar nicht mehr vorstellen.&#13;&#10;&#13;&#10;Ähnlich ergeht es wohl Barbara Schilling und ihrem Lebensgefährten, die vor einigen Jahren Familienzuwachs in Gestalt eines Golden Retrievers namens Columbo bekommen haben.&#13;&#10;Wie die Krimireihe, werden Sie jetzt denken. Richtig, sage ich. Bloß noch besser!&#13;&#10;An jener Wohngemeinschaft gibt es nämlich eine Besonderheit.&#13;&#10;Autorin Barbara Schilling hat sämtliche Geschehnisse rund um Schnüffelnase Columbo liebevoll beobachtet und humorvoll dokumentiert. Das Resultat ihrer Aufzeichnungen sind drei Sammlungen von Kurzgeschichten, die ich – in einen Slogan verpackt – als „Columbo at his best“ zusammenfassen würde.&#13;&#10;&#13;&#10;Die Buchtitel sprechen meines Erachtens Bände:&#13;&#10;•&#9;Ein Hund für alle &quot;Felle&quot;&#13;&#10;•&#9;Vier Pfoten und ein Halleluja&#13;&#10;sowie&#13;&#10;•&#9;Das Chaos hat einen Namen&#13;&#10;&#13;&#10;In allen drei genannten Büchern beweist Barbara Schilling sowohl Einfühlungsvermögen – etwa die Hälfte der Geschichten erzählt sie aus der Hundeperspektive – als auch eine faszinierende Beobachtungsgabe.&#13;&#10;Die optimale Ergänzung zu den unterhaltsam-kurzweiligen Geschichten, die Leserinnen und Lesern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, stellen die entzückenden Fotos von Columbo dar:&#13;&#10;Vom tapsigen Hundebaby über das sportbegeisterte Energiebündel bis hin zum festlich dekorierten Weihnachtshund sind alle wichtigen „Stationen eines Hundelebens“ festgehalten.&#13;&#10;&#13;&#10;Barbara Schilling hat das tierische Wesen ihres vierbeinigen Mitbewohners in jeder Hinsicht exzellent eingefangen. Nach spätestens fünf Seiten der Lektüre meint man, Columbo persönlich zu kennen. Für den sozusagen unbeteiligten Leser triefen seine hündischen Aktionen von Humor und Situationskomik. Für die beteiligten Personen – vor allem für Columbos Frauchen und Herrchen – waren manche Begebenheiten bestimmt erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand amüsant.&#13;&#10;&#13;&#10;In einem Satz: Die Columbo-Reihe von Autorin Barbara Schilling, erschienen bei Books on Demand, ist ein absolutes „must have“ für jeden Hundefreund.&#13;&#10;&#13;&#10;DIE ELEFANTENANTHOLOGIE:&#13;&#10;Auf den ersten Blick ist der neue Band der Gedankensaatreihe, &quot;Die Elefanten-Anthologie&quot;, ein bunter Mix aus Kurzgeschichten, Gedichten, Bildern, Fotos und Rätsel für Kinder. In Schlagworten ist dieses &quot;Kinderbuch für Erwachsene&quot; unterhaltsam, informativ, humorvoll und kurzweilig.&#13;&#10;Doch genau genommen ist &quot;Die Elefanten-Anthologie&quot; viel mehr als das:&#13;&#10;Sie ist eine Liebeserklärung an das &quot;Wesen Elefant&quot;.&#13;&#10;&#13;&#10;Auf realistische, einfühlsame Art zeigen sämtliche an der Anthologie beteiligten Künstler Elefanten in deren unterschiedlichen Lebensräumen – in Freiheit wie in Gefangenschaft – und geben Einblick in die Lebens- und Wesensart der Tiere. Außerdem vermitteln sie dem Leser bzw. der Leserin ein stimmiges Bild vom Flair Afrikas.&#13;&#10;Die teils berührenden, teils abenteuerlichen Geschichten und Gedichte sprechen eine breite Altersgruppe an. Kurz gesagt ist &quot;Die Elefanten-Anthologie&quot; kindgerecht und erwachsenentauglich zugleich. Genau das macht meiner Erfahrung nach ein niveauvolles Kinderbuch aus.&#13;&#10;Dementsprechend eignet sich die Lektüre als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Elefanten. In der Schule ebenso wie in der Familie oder unter Freunden.&#13;&#10;&#13;&#10;&quot;Die Elefanten-Anthologie&quot; beschert seitenweise Lesevergnügen und trägt einen wesentlichen Beitrag zur Elefantenverständigung bei. Mehr kann man von einem Buch nicht erwarten.&#13;&#10;&#13;&#10;&#13;&#10;</description>
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  <title>Martinas Buchtipps im Monat März</title>
  <dc:date>2010-03-06</dc:date>
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  <description>Interviews mit Verlagsleiterin Martina Schmidt (Verlag Deuticke) sowie mit dem Bachmann-Preisträger Jens Petersen. Außerdem hören Sie &quot;frisch verliebt&quot;, ein humorvolles Gedicht von Autor Jan-Eike Hornauer. </description>
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  <title>MWdB im Monat Februar</title>
  <dc:date>2010-02-06</dc:date>
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  <description>Am Beginn der Jänner-Augabe des Literaturmagazins steht ein Interview mit Autorin Carolin Hafen über die Veröffentlichung der &quot;Elefanten-Anthologie&quot; (BoD). Anschließend liest Autorin Silke Porath zwei ihrer amüsanten Kurzgeschichten (Ein mannshoher Plastikbagger, Patricks Bulletin). Den Abschluss der Sendung bilden zwei hoch brisante Polemiken: Der Münchner Autor Jan-Eike Hornauer und die Wiener Autorin Martina Jung liefern sich ein - nicht ganz ernst gemeintes - literarisches Duell über Österreicher und Deutsche. Entscheiden Sie selbst, wer aus diesem &quot;hochwissenschaftlichen Wettstreit&quot; als Sieger hervorgeht ... </description>
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  <title>Kurzgeschichten, Polemiken und die Elefanten-Anthologie</title>
  <dc:date>2010-01-02</dc:date>
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